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	<title>Ich Archive - RealVisionen</title>
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	<title>Ich Archive - RealVisionen</title>
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		<title>Kleine Worte, große Wirkung: Wie Sprache Realität gestaltet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:39:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veränderungen entstehen nicht immer durch die eine große Erkenntnis oder den entscheidenden Durchbruch. Oft sind es die kleinen, scheinbar unscheinbaren Veränderungen, die langfristig den größten Unterschied machen. Eine davon ist die bewusste Wahl unserer Worte.</p>
<p>Sprache ist weit mehr als ein Mittel zur Kommunikation. Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit, beeinflusst unsere Wahrnehmung und prägt unsere Gedanken. Mit jeder Formulierung setzen wir einen Fokus: Worauf richten wir unseren Blick? Welche Möglichkeiten sehen wir? Und wie erleben wir&#8230;</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Veränderungen entstehen nicht immer durch die eine große Erkenntnis oder den entscheidenden Durchbruch. Oft sind es die kleinen, scheinbar unscheinbaren Veränderungen, die langfristig den größten Unterschied machen. Eine davon ist die bewusste Wahl unserer Worte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprache ist weit mehr als ein Mittel zur Kommunikation. Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit, beeinflusst unsere Wahrnehmung und prägt unsere Gedanken. Mit jeder Formulierung setzen wir einen Fokus: Worauf richten wir unseren Blick? Welche Möglichkeiten sehen wir? Und wie erleben wir uns selbst und andere? Unsere Worte wirken dabei in zwei Richtungen. Sie beeinflussen, wie unser Gegenüber eine Situation wahrnimmt – und sie prägen gleichzeitig unseren eigenen inneren Dialog. Wer seine Sprache bewusst verändert, verändert häufig auch seine Haltung und eröffnet sich neue Handlungsmöglichkeiten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Worte prickeln das Denken und entzücken den Geist. (Aristophanes)</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Ja, aber …“ → „Ja, und …“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ja, aber &#8230;“</em> beendet den kreativen Prozess oft sofort. Das <em>Aber</em> signalisiert unbewusst: Deine Idee hat einen Haken. Antwortet man dagegen mit <em>„Ja, und &#8230;“</em>, bleibt die ursprüngliche Idee bestehen und wird gleichzeitig weiterentwickelt. Das Gespräch richtet sich auf Lösungen statt auf Einwände. Die neue Formulierung schafft einen Raum, in dem Gedanken wachsen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche sprachlichen Nuancen wirken zunächst klein, entfalten jedoch eine erstaunlich große Wirkung. Sie beeinflussen Gespräche, Beziehungen und die eigene Denkweise.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Das Problem ist …“ → „Die Herausforderung ist …“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort <em>Problem</em> löst bei vielen Menschen sofort Stress aus. Probleme wirken groß, schwer und oft kaum lösbar. Spricht man stattdessen von einer <em>Herausforderung</em>, verändert sich die innere Haltung. Herausforderungen dürfen anspruchsvoll sein, sie enthalten aber gleichzeitig die Einladung, Lösungen zu finden und Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Die Situation bleibt dieselbe – der Blick darauf verändert sich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Ich kann das nicht.“ → „Ich kann das noch nicht.“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses kleine Wort <em>noch</em> gehört zu den wirkungsvollsten Ergänzungen überhaupt. Wer sagt: <em>„Ich kann das nicht.“</em>, setzt häufig einen Schlusspunkt. Die Aussage klingt endgültig. Die Formulierung <em>„Ich kann das noch nicht.“</em> macht dagegen deutlich, dass Lernen und Entwicklung möglich sind. Sie signalisiert: Im Moment gelingt es mir noch nicht – aber ich kann mich weiterentwickeln. Aus einer Grenze wird ein Entwicklungspfad.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Das ist schwierig.“ → „Das ist anspruchsvoll.“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Aussagen beschreiben eine Situation, die Kraft kostet. Dennoch erzeugen sie unterschiedliche Bilder. <em>Schwierig</em> wird oft mit Überforderung oder Aussichtslosigkeit verbunden. <em>Anspruchsvoll</em> vermittelt dagegen: Diese Aufgabe verlangt Konzentration, Übung und Kompetenz. Sie ist fordernd – aber grundsätzlich bewältigbar. Wer beispielsweise vor einer neuen Führungsaufgabe steht, erlebt diese möglicherweise als anspruchsvoll. Genau diese Sichtweise stärkt die Bereitschaft, sich den neuen Anforderungen zu stellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Warum passiert mir das?“ → „Wofür kann das gut sein?“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Veränderung gehört zu den bekanntesten Perspektivwechseln. Die Frage <em>„Warum passiert mir das?“</em> richtet den Blick häufig auf Ursachen oder Schuld. Nicht selten verstärkt sie das Gefühl, den Umständen ausgeliefert zu sein. Die Frage <em>„Wofür kann das gut sein?“</em> bedeutet nicht, schwierige Situationen schönzureden oder alles positiv sehen zu müssen. Vielmehr lädt sie dazu ein, nach möglichen Lernchancen, neuen Erkenntnissen oder ungeahnten Möglichkeiten zu suchen. Die Situation bleibt zunächst dieselbe – doch der Blick richtet sich stärker auf Zukunft und Gestaltung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Ich habe keine Zeit.“ → „Es hat gerade keine Priorität.“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fast jeder von uns sagt regelmäßig <em>„Ich habe keine Zeit.“. </em>Meist geht es aber weniger um fehlende Zeit als um Prioritäten. Die Formulierung <em>„Es hat gerade keine Priorität.“</em> macht genau das sichtbar. Sie schafft Ehrlichkeit – sowohl sich selbst als auch anderen gegenüber. Und es eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, Prioritäten jederzeit neu zu setzen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Achte auf deine Gedanken &#8211; sie werden Worte. Achte auf deine Worte &#8211; sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen &#8211; sie werden Gewohnheit. Achte auf deine Gewohnheiten &#8211; sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter &#8211; er wird dein Schicksal. (Charles Reade)</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sprache schafft Wirklichkeit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich lösen Worte allein keine Probleme. Doch sie beeinflussen, wie wir Situationen bewerten, welche Gefühle entstehen und welche Handlungsmöglichkeiten wir überhaupt wahrnehmen. Deshalb lohnt es sich, der eigenen Sprache im Alltag aufmerksam zuzuhören. Welche Worte verwenden Sie besonders häufig? Welche Formulierungen engen Sie eher ein – und welche eröffnen neue Möglichkeiten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur im Coaching, sondern auch in Partnerschaften, Familien, Teams und im beruflichen Alltag können bewusste sprachliche Impulse neue Perspektiven schaffen. Oft genügt bereits ein einziges anderes Wort, damit aus einer festgefahrenen Situation wieder Bewegung entsteht. Denn jede Formulierung ist mehr als nur ein Satz. Sie ist ein Angebot an unser Denken – und damit auch an unser Handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Probiert heute einfach eines der Beispiele aus. Achtet darauf, wie sich das Gespräch verändert – und wie sich Ihre eigene innere Haltung dabei entwickelt. Manchmal beginnt Veränderung tatsächlich mit einem einzigen Wort.</p>
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		<title>Vom Problem zur Lösung</title>
		<link>https://www.realvisionen.de/2025/09/29/vom-problem-zur-loesung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 16:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich, wie viele Menschen ein Problem haben, aber anstatt nach Lösungen zu suchen, beim Problem geradezu feststecken. Bei mir vor Ort konnte ich das vor Kurzem sehr gut bei der Diskussion um &#8211; bzw. speziell gegen &#8211; die Windenergie feststellen. Aber ich bin sicher, dass fast jeder im privaten oder beruflichen Umfeld auch einen solchen Fall kennt.</p>
<p>Warum ist das so? Warum bleiben viele Menschen beim Problem?</p>
<p>Man ist entweder ein Teil der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist erstaunlich, wie viele Menschen ein Problem haben, aber anstatt nach Lösungen zu suchen, beim Problem geradezu feststecken. Bei mir vor Ort konnte ich das vor Kurzem sehr gut bei der Diskussion um &#8211; bzw. speziell gegen &#8211; die Windenergie feststellen. Aber ich bin sicher, dass fast jeder im privaten oder beruflichen Umfeld auch einen solchen Fall kennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist das so? Warum bleiben viele Menschen beim Problem?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Man ist entweder ein Teil der Lösung oder ein Teil des Problems. Ich habe mich für ersteres entschieden. (Michail Gorbatschow)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Bei solchen Fragen denke ich meistens zuerst darüber nach, was es denn für Vorteile haben kann, beim Problem zu bleiben:</p>


<ul>
<li>Gemeinsame Probleme erzeugen Zusammenhalt. Man ist mit allen vereint, die auch das Problem haben, man ist in eine feste Gemeinschaft oder Gruppe eingebunden, das gibt Sicherheit.<br /><br /></li>
<li>Lösungen bedeuten Veränderung. Das fällt vielen aber schwer, das Bekannte und Gewohnte dagegen gibt Sicherheit. Alles Neue ist ein Risiko und es kostet Überwindung, es zu versuchen.<br /><br /></li>
<li>Mangelndes Selbstvertrauen und Offenheit können dazu führen, dass der Weg zur Lösung als unüberwindbares Hindernis gesehen wird.<br /><br /></li>
<li>Das Problem kann auch so komplex und kompliziert sein, dass man sich quasi darin verlieren kann. <br /><br /></li>
</ul>


<p class="wp-block-paragraph">Langfristig ist das Festhalten an einem Problem aber nie eine gute Idee.<br>Was kann helfen, vom Problem zur Lösung zu kommen?</p>


<ul>
<li>Positives Denken und Offenheit trainieren, denn eine positive Grundeinstellung fördert die Kreativität, eine Lösung finden zu können.<br /><br /></li>
<li>Die Lösung in überschaubare Schritte zerlegen. Das verhindert die Ohnmacht vor der Größe der Veränderung und motiviert, nach dem erfolgreichen ersten Schritt den nächsten Schritt zu gehen.<br /><br /></li>
<li>Suche Unterstützung. Gemeinsam fällt die Veränderung leichter.<br /><br /></li>
<li>Den Blick auf das gewünschte Ergebnis richten. Es hilft, sich vorzustellen, wie gut sich die Lösung anfühlen würde.<br /><br /></li>
</ul>


<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Methoden kann sich lösungsorientiertes Denken Schritt für Schritt im Alltag etablieren. Entscheidend ist, bewusst die Perspektive zu wechseln und sich immer wieder auf Lösungen und Fortschritte statt auf Hürden oder Probleme zu konzentrieren.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. (Marcel Pagnol)</p>
</blockquote>
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		<title>Wert und Notwendigkeit von Visionen</title>
		<link>https://www.realvisionen.de/2025/02/16/wert-und-notwendigkeit-von-visionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 10:19:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dieser Seite geht es um Visionen. Aber was ist eigentlich der Mehrwert, eine Vision zu haben?</p>
<p>Definition der Werte, Überzeugungen, gewünschter ZuständeEine Vision beschreibt die Werte und Überzeugungen. Und sie beschreibt, am besten auch bildlich, wie Städte, Landschaft, Zusammenleben, Rechte und Pflichten, etc. aussehen sollen. Gerade in einer Zeit, in der wir selbst in der westlichen Welt die Werte und Ziele offensichtlich nicht mehr und nur noch eingeschränkt teilen, ist es sehr wichtig, sie&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Auf dieser Seite geht es um Visionen. Aber was ist eigentlich der Mehrwert, eine Vision zu haben?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Definition der Werte, Überzeugungen, gewünschter Zustände</strong><br>Eine Vision beschreibt die Werte und Überzeugungen. Und sie beschreibt, am besten auch bildlich, wie Städte, Landschaft, Zusammenleben, Rechte und Pflichten, etc. aussehen sollen. Gerade in einer Zeit, in der wir selbst in der westlichen Welt die Werte und Ziele offensichtlich nicht mehr und nur noch eingeschränkt teilen, ist es sehr wichtig, sie klar zu beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klare Richtung, Orientierung, Sinn</strong><br>Eine Vision gibt eine klare Richtung vor. Sie ist langfristig ausgelegt und dient als Basis, seine Ziele und Überlegungen immer daran zu orientieren. Sie stellt kurzfristige Schritte in einen Kontext. Sie dient auch dazu, Entscheidungen, die nicht immer schmerzlos sind, mit Blick auf die gewünschte gemeinsame Zukunft einen Sinn zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gefühl der Ge- und Entschlossenheit</strong><br>Eine Vision kann als Basis für Geschlossenheit dienen und darüber hinaus eine hohe Entschlossenheit liefern, sie zu erreichen. Sie dient quasi als eine Verpflichtung nach außen und auch nach innen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wirklicher Fortschritt braucht Vision, Herz und Pragmatismus.&#8220; (Jacques Delors)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Es hat also viele Vorteile, eine Vision zu haben. Aber haben wir auch eine? Gehen wir die Ebenen durch, von Gesellschaft / Land / Kontinent zur persönlichen Vision.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der gesellschaftlichen Ebene: Haben wir in Deutschland und Europa aktuell überhaupt eine Vision? Wenn wir ehrlich sind: nicht wirklich. Dass es aber notwendiger denn je ist, zeigen die jüngsten Ereignisse und Aussagen insbesondere aus den USA, denn auf absehbare Zeit fällt Amerika aus dem gemeinsamen Wertesystem heraus. Wenn wir in Europa als gleichwertiger Partner wahrgenommen werden wollen, benötigen wir aus meiner Sicht ganz schnell eine gemeinsame Vision und damit verbunden eine Position der Stärke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland stehen wir kurz vor einer Wahl und ich habe mir die Wahlprogramme durchgelesen und leider auch dort nur wenig gefunden. Die Verbreitung von Angst ist keine Vision, aber auch Worthülsen wie &#8222;Zuversicht&#8220; oder &#8222;Ordnung&#8220; taugen nicht für eine Vision. Dabei wäre es gerade in der sogenannten &#8222;Mitte&#8220; wichtig und notwendig, eine Vision zu diskutieren, positiv zu kommunizieren und auch gemeinsam zu tragen &#8211; und ich denke, es wäre mit mehr gutem Willen auch möglich etwas zu finden, bei dem man gemeinsam dahinter steht und damit Spaltungen entgegenzuwirken.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wer keine Visionen hat, vermag weder große Hoffnungen zu erfüllen noch große Vorhaben zu verwirklichen.&#8220; (Thomas Woodrow Wilson)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Und schließlich persönlich: eine Vision zu haben erzeugt einen Kompass, an dem man sich immer orientieren kann. Eine Vision motiviert langfristig und bietet Sinn. Wer eine Vision hat, nimmt die Zukunft in die eigenen Hände und hat somit eine viel höhere Chance, Zufriedenheit in und mit seinem Leben zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es lohnt sich daher, an Visionen zu arbeiten. Auf allen Ebenen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Welche Geschichte wollen wir später mal erzählen?</title>
		<link>https://www.realvisionen.de/2025/01/15/welche-geschichte-wollen-wir-spaeter-mal-erzaehlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2025 07:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kleines Experiment: Wir spulen 25 Jahre nach vorne, ins Jahr 2050. Und wir stellen uns die Frage, welche Geschichte wir unseren Kindern (oder Enkeln) vom Jahr 2025 erzählen wollen.</p>
<p>Möglichkeit 1:</p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2050:Es ist wärmer als im Jahr 2025. Die Extremwetter-Ereignisse haben zugenommen &#8211; Hitze, Dürre, Starkregen, Stürme. Das Klima macht den Leuten zu schaffen, besonders im Sommer ist es unangenehm. Die Wälder sind unter Druck durch die Hitze und die&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.realvisionen.de/2025/01/15/welche-geschichte-wollen-wir-spaeter-mal-erzaehlen/">Welche Geschichte wollen wir später mal erzählen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.realvisionen.de">RealVisionen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein kleines Experiment: Wir spulen 25 Jahre nach vorne, ins Jahr 2050. Und wir stellen uns die Frage, welche Geschichte wir unseren Kindern (oder Enkeln) vom Jahr 2025 erzählen wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Möglichkeit 1:</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schreiben das Jahr 2050:<br>Es ist wärmer als im Jahr 2025. Die Extremwetter-Ereignisse haben zugenommen &#8211; Hitze, Dürre, Starkregen, Stürme. Das Klima macht den Leuten zu schaffen, besonders im Sommer ist es unangenehm. Die Wälder sind unter Druck durch die Hitze und die Dürre.<br>Wirtschaftlich geht es nicht blendend, aber auch nicht ganz schlecht. Leider haben wir zu lange auf Bereiche gesetzt, die keine Zukunft hatten und dadurch die notwendige Transformation hinausgezögert, worunter wir heute noch leiden.<br>Gesellschaftlich bleiben die Spaltungen zwischen arm und reich, Befürwortern und Gegner aller möglichen Themen groß, was populistische Kräfte weiter gestärkt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rückblick auf das Jahr 2025:<br>Es gab viele Krisen: Corona war gerade überstanden, aber es gab Kriege in Europa und anderswo auf der Welt. Gesellschaft und Politik waren davon wie gelähmt und haben nicht die Kraft gefunden, entschlossene Maßnahmen gegen den Klimawandel einzuleiten. Es wurde viel geredet, aber (zu) wenig umgesetzt.<br>In der Wirtschaft haben wir versucht, an alten Technologien weiterhin festzuhalten. Wir haben kurzfristige Gewinne über langfristige Vorteile gestellt. Notwendige Transformationen waren eigentlich klar, aber es fehlte der Mut, sie zügig anzugehen.<br>Gesellschaftlich gab es verstärkte Spannungen, viele waren gereizt und unzufrieden. Vereinzelte Initiativen, das zu überwinden, haben nicht das Momentum erreicht, um es zu einer großen Bewegung zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Möglichkeit 2:</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir schreiben das Jahr 2050:<br>Klimatisch ist es etwa so wie vor 25 Jahren, nicht besser, aber auch nicht schlechter. Aber insbesondere die Städte haben sich besser darauf eingestellt, mit mehr Grünflächen und mit mehr begrünten Dächern und Fassaden. Das macht das Leben auch im Sommer einigermaßen erträglich. Die Wälder sind auf einem guten Weg, der Baumbestand hat sich verändert hin zu Bäumen, die besser mit den höheren Temperaturen zurechtkommen.<br>Wirtschaftlich läuft es gut, da wir zeitig auf neue Themen gesetzt haben und dadurch führend in diesen Bereichen geworden sind. Die durchschnittliche Arbeitszeit hat sich durch Automatisierung und Digitalisierung weiter reduziert.<br>Gesellschaftlich sind wir ein Stück vorangekommen in dem Sinne, dass die Schere zwischen arm und reich zumindest nicht weiter auseinander gegangen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rückblick auf das Jahr 2025:<br>Trotz andauernder Krisen hat die Gesellschaft und die Politik die Kraft gefunden, ein positives Zukunftsbild &#8211; ein <a href="https://www.realvisionen.de/2024/12/16/vision-als-bild/" data-type="post" data-id="900">Zielbild</a> &#8211; zu erschaffen, gut zu kommunizieren und daraus Maßnahmen abgeleitet, die schrittweise ungesetzt wurden. Dazu gehört ein klares Bekenntnis zur erneuerbaren Energien und die Begrünung der Städte.<br>Auch wirtschaftlich haben wir uns zügig von alten Technologien verabschiedet und auf Zukunftsthemen, wie zum Beispiel alles rund um erneuerbare Energiequellen, gesetzt.<br>Die gesellschaftlichen Spannungen waren spürbar, aber die Mehrheit, die sich gegen populistische Tendenzen gestellt hat, konnte erste Schritte einleiten, wie eine höhere Besteuerung besonders wohlhabender Personen, um damit das Sozialsystem zu stärken.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab! (Weisheit der Dakota-Indianer)</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ihre Geschichte?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Geschichte möchten Sie im Jahr 2050 gerne erzählen? Der Club of Rome würde das erste Szenario &#8222;too little too late&#8220; (zu wenig zu spät) nennen und das zweite den &#8222;giant leap&#8220; (großen Sprung) nennen. Sehr viel detaillierter ist das alles in den neuesten Büchern des Wuppertal Instituts und des Club of Rome beschrieben, siehe unten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Geschichten möchte (fast) jeder, zumindest wenn er selbst darin vorkommt, gerne die Rolle als &#8222;Gute&#8220;, Retter, Heldin oder visionärer Erfinder haben. Es sind diejenigen Entscheidungen, die langfristig angelegt sind, die solche Geschichten schreiben. Wer kurzfristig etwas tut, in Unternehmen gerne zum Wohle des nächsten Quartals oder Geschäftsjahrs, hat geringere Chancen auf eine gute Geschichte in 25 Jahren. Denken Sie bei den nächsten Entscheidungen daran, egal ob sie gesellschaftliche Themen wie das Klima betreffen, berufliche Entscheidung bzgl. der eigenen Entwicklung oder für Produkte der Firma, oder private Entscheidungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und am Rande noch &#8211; zum Thema Politik und Parteien: ich bin überzeugt, dass die Bürger oft mutigere &#8211; und langfristig angelegte &#8211; Schritte akzeptieren oder sogar verlangen, als es die politischen Parteien glauben tun zu können &#8211; auch hier würde ich mir deutlich mehr Mut wünschen.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#eeeeff"><strong>Buchempfehlungen:</strong><sup data-fn="bdf18a9c-694a-4fdd-a4a3-528709c736ea" class="fn"><a href="#bdf18a9c-694a-4fdd-a4a3-528709c736ea" id="bdf18a9c-694a-4fdd-a4a3-528709c736ea-link">1</a></sup><br><a href="https://www.amazon.de/dp/3987261110/ref=nosim?tag=realvisionen-21"><img decoding="async" width="115" height="180" class="wp-image-963" style="width: 115px;" src="https://www.realvisionen.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Earth_for_All_Deutschland_Buch.png" alt="Earth For All Deutschland"></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.amazon.de/dp/3865816657/ref=nosim?tag=realvisionen-21"><img loading="lazy" decoding="async" width="108" height="180" class="wp-image-962" style="width: 108px;" src="https://www.realvisionen.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/2052_Club_of_Rome.png" alt="2052. Bericht an den Club of Rome."></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="bdf18a9c-694a-4fdd-a4a3-528709c736ea">Die Buch-Links gehen zu Amazon und ich erhalte für Käufe eine kleine Provision. <a href="#bdf18a9c-694a-4fdd-a4a3-528709c736ea-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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